Süsse Schrankmacher

Erdbeeren haben nur ganz wenig Kalorien, 32 kcal pro 100 Gramm, und bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und vielen Ballaststoffen. Wer davon nicht genug bekommen kann, hat kein Problem. Erdbeeren sind tatsächlich ein Genuss ohne Reue. Denn ohne Zusatz von Zucker oder Schlagsahne sind sie richtige Schlankmacher. Zugleich liefern Erdbeeren viele Vitamine. Ihr Gehalt an Vitamin C ist sogar höher als der von Orangen oder Zitronen. Besonders gesund machen sie auch ihr Gehalt an Folsäure und Eisen, die für die Blutbildung wichtig sind, und ihr hoher Anteil an Kalzium als Schutz vor Osteoporose sowie an Kalium und Magnesium, die das Herz stärken. Zudem enthalten Erdbeeren auch Polyphenole, die helfen können, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, sowie Salicylsäure, die Rheuma und Gicht lindern kann.

 Am besten schmecken Erdbeeren, wenn sie ganz frisch sind. Denn die Früchte sind sehr empfindlich und fangen schon wenige Stunden nach der Ernte an, ihr Aroma zu verlieren. Ob sie wirklich frisch sind, lässt sich vor allem am Geruch erkennen. Alte Erdbeeren entlarvt ihr welker Stiel und matte Oberfläche. Die Farbe sagt übrigens nichts über den Geschmack und das Aroma. Tiefrote Erdbeeren sind nicht immer süßer als hellere Früchte.

Vor dem Verzehr müssen Erdbeeren kurz gewaschen werden. Dazu taucht man sie kurz in eine Schüssel mit Wasser ein und entfernt erst danach die Stiele und Blätter. Erdbeeren lassen sich höchstens zwei Tage in einem abgedeckten Behälter im Kühlschrank lagern, allerdings sollten sie dann vorher nicht gewaschen werden. Da beschädigte Früchte sehr schnell schimmeln, müssen sie sofort entfernt werden.

Übrigens: Erdbeeren sind gar keine Beeren. Im botanischen Sinn gehören sie vielmehr zu den Sammelnussfrüchten. Die kleinen Punkte auf der roten Oberfläche sind die kleinen Nüsschen, die eigentlichen Früchte der Erdbeere. Und das, was so gesund ist und lecker schmeckt, ist das weiße Mark der Blütenachse, das rot wird, wenn es reift.