Reiseapotheke ins Gepäck

Datum der Veröffentlichung: 24 Apr 2019

So empfiehlt es sich für Menschen, die schnell unter Reiseübelkeit leiden, schon vor Antritt der Reise Vomistop einzunehmen. Das Präparat aus Hundspetersilie und Schneebeere beugt Übelkeit und Erbrechen vor. Nach FDH-Angaben leiden etwa acht von zehn Deutschen unter der unangenehmen Reisekrankheit im Auto und Flugzeug, vor allem aber auf See.

Bei Reisen in südliche Länder ist die Gefahr von Magen-Darm-Infekten oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten besonders groß. Schon zur Vorbeugung sollten deshalb, so der Fachverband Deutscher Heilpraktiker, Okoubaka-Tabletten eingenommen werden. Sie werden aus der Rinde des westafrikanischen Urwaldbaumes Okoubaka Aubrevillei hergestellt und sind auch bei Sommer-Diarrhoen und Infekten sehr wirksam. Bei Diarrhoen helfen nach Feststellung der Heilpraktiker auch Perenterol-Kapseln sehr gut.

Auch durch Erkältungen und andere Infekte müssen die Urlaubstage nicht lange getrübt werden. Deshalb gehört, so der nordrhein-westfälische Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, unbedingt ein Echinacea-Präparat in die Reiseapotheke. Der Wirkstoff des roten Sonnenhutes könne bei Infekten jeder Art eingesetzt werden. Bei Infekten wie auch Allergien, Insektenstichen und Kreislaufbeschwerden empfehlen die Naturheilkundler auch Spenglersan Kolloid G/K. Das homöopathische Nosodenpräparat wird je nach Bedarf eingerieben, als Mundspülung verwendet oder in die Nase eingeschnupft.

Verstauchungen und Prellungen sind schmerzhaft und gerade im Urlaub ganz besonders lästig. Die Heilpraktiker raten daher auf jeden Fall dazu, Traumeel mitzunehmen. Das pflanzliche Arzneimittel aus Beinwell, Ringelblume, Kamille, Arnika, rotem Sonnenhut und Tollkirsche in homöopathischen Potenzen gibt es sowohl als Salbe wie auch in Tablettenform.

Im Übrigen warnt der Fachverband Deutscher Heilpraktiker dringend davor, sich der prallen Sonne auszusetzen. Denn: Auch im Schatten wird man braun.