Erfolg MTA-Gesetz

Zum MTA-Reform-Gesetz möchte ich Ihnen vorab eine kurze Information geben:

Bereits bei Bekanntwerden, dass unser Berufsstand im Reformgesetz bzgl. Tätigkeitskompetenz nicht mehr aufgeführt war, hat sich der FDH unverzüglich um Klärung der Rechtslage bemüht.
Er verfasste einige Stellungnahmen für den Fachausschuss im Bundestag, stand in enger Kooperation mit den von der Gesetzesänderung betroffenen Laboren sowie in einem fachlichen Austausch mit gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern. Der FDH setzte sich dafür ein, dass der DDH als Vertretung des Berufsstandes für die Anhörung im Gesundheitssausschuss des Bundestages gelistet wurde.
An der Anhörung nahm ich als Sachverständige teil, konnte zu Fragen der Politiker*innen direkt Stellung nehmen und so nochmals deutlich machen, welche Problematik der Kompetenzverlust im Bereich Labordiagnostik für Heilpraktiker*innen bedeuten würde.

Unsere intensive Arbeit hat sich gelohnt: für Heilpraktiker*innen wird die aktuelle Rechtslage gültig bleiben.
Damit bleiben uns die Befugnisse hinsichtlich Labortätigkeiten und Weisungskompetenz an MTA erhalten.

Das Gesetz ist gestern abend (Do. 28.01.2021) in 2. und 3. Lesung vom Bundestag verabschiedet worden.
Damit es Gültigkeit erlangt, muss es noch vom Bundespräsidenten unterzeichnet und im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Deshalb hier nur diese kurze aktuelle Mitteilung, über die Sie auch Ihre Mitglieder zeitnah informieren sollten. Denn etliche, insbesondere die in Laborgemeinschaften organisierten, wären ja direkt von der Tätigkeitsbeschränkung betroffen gewesen.

Nach Veröffentlichung des MTA-Reform-Gesetzes  werde ich dann ausführlich darüber berichten.

Beste Grüße und bleiben Sie gesund

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Ursula Hilpert-Mühlig
Präsidentin
Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. (FDH)